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PROMI MEMORIAL
Frank Sinatra
12.12.1915 - 14.05.1998
verstorben im Alter von 82 Jahren
Los Angeles, USA
| Geburtsort: | Hoboken, USA |
Webadresse diese Memorials: http://www.emorial.de/Frank_Sinatra
"The Voice" - der US-Entertainer
Francis Albert Sinatra wuchs als Kind italienischer Einwanderer an der amerikanischen Ostküste auf. Schon als Kind soll er angeblich durch Bars seiner Heimatstadt Hoboken getingelt sein, um zu singen. In der Schule war er weniger erfolgreich, aber mit dem Vokalquartett "The Hoboken Four" gewann Sinatra 1935 einen Talentwettbewerb. 1939 wurde er vom Bandleader Harry James als Sänger entdeckt und landete erste Erfolge in den Hitparaden. Plattenaufnahmen folgten und Sinatra mauserte sich neben Bing Crosby zum dem Gesangsstar der 1940er Jahre. Mit seiner butterweichen Stimme, seinen extrem blau leuchtenden Augen und seinem Charme eroberte er die Herzen, verkaufte Millionen von Platten und war zudem in Musicals und Filmen sehr erfolgreich. Wegen seiner ausgeprägten Musikalität und seinem natürlichen Talent für den Swing und den Jazz zählen ihn viele Musik-Experten zu den wichtigsten Jazz-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Affären - etwa mit Ava Gardner - und Stimmenprobleme versetzten seiner Karriere nur eine kurze Delle. Fernseh-Shows, Galas, Plattenverträge und Filme manifestierten seinen Ruf in den 50er und 60er Jahren als größten Entertainer seiner Zeit. Im Frühjahr 1971 verkündete Sinatra überraschend seinen Abschied von Bühne und Showbusiness, trat jedoch nach nur zweijähriger Abstinenz ab 1973 bis in die 1990er Jahre hinein regelmäßig auf. So unternahm er überaus erfolgreiche Welttourneen, die ihm zahlreiche Zuschauerrekorde einbrachten. Neben Alkohol-Exzessen machten ihm jedoch auch die Mafia-Verdächtigungen zu schaffen. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Sinatra am 25. Oktober 1996, als er eine Benefizveranstaltung in Beverly Hills besuchte. Frank Sinatras politisches und soziales Engagement begann bereits in den 1940er Jahren, als er die Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt unterstützte. In den 1960er Jahren machte sich Sinatra für die Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King stark, unternahm eine komplett auf eigene Kosten finanzierte Welttournee 1962 zugunsten verschiedener Kinderhilfsprojekte und engagierte sich für die Jugendarbeit in Israel und im Westjordanland. Bis ins hohe Alter war Sinatra für wohltätige Zwecke aktiv und sammelte durch Benefiz-Veranstaltungen nach Schätzungen dreistellige Millionen-Dollar-Summen. Am 1. November 1996 wurde er wegen einer leichten Lungenentzündung für eine Woche ins Krankenhaus eingeliefert. Nach zwei Herzinfarkten starb Sinatra am 14. Mai 1998 in einer Klinik in Los Angeles. Mit seinen Evergreens wie etwa „My way“ oder „ I've got you under my skin“ und vielen phantastischen Duetten (Liza Minnelli oder Sammy Davis jr.) bleibt Frank Sinatra unvergessen.
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